HannaH Walter

HannaH steht für Aufbruch. Sie bricht den Bogen der klassischen Tradition auf, schafft Musik für neue Räume und Räume für Neue Musik.

Schrill, schräg und doch schmeichelnd dringt der Geigenton dieses punkigen Engels bis ins Herz.

Von braven Mädchen will HannaH nichts wissen: Mit viel Lust zum Risiko schockiert sie lieber ... mit gefärbter Kurzhaarfrisur, ohne Ballkleid und Schleife und mit ihrer Musik: Klassik einmal anders!

 

Seit sie fünf ist, spielt sie Geige, mit neun Jahren weiß sie, dass sie Profigeigerin werden will, mit zwölf wird sie Jungstudentin an der Musikhochschule Düsseldorf bei Prof. Ida Bieler. Sie pendelt für ihre musikalische Ausbildung Woche für Woche zwischen ihrem Heimatort Kleve, Bonn, Köln und Düsseldorf von Unterricht zu Unterricht, im Rucksack die Schulhefte und im Koffer die Geige. Sie sagt: "Musik ist das Wichtigste für mich, und das mache ich vor allem mit viel Spaß und mit einer guten Portion Ehrgeiz."

Wettbewerbserfolge und Konzerte mit von ihr geprägtem Repertoire, sowie Begabung und Lust zum Risiko kennzeichnen diese heute 24 Jahre junge Künstlerpersönlichkeit. Das Studium hat sie inzwischen nach Berlin und Paris verschlagen, wo sie mit Saschko Gawriloff, Michael Vogler, Suzanne Gessner und Stephan Picard arbeitet.

Da sie ihre professionelle Zukunft im Dialog mit anderen Disziplinen sieht, verbindet sie ab Herbstsemester 2014 eine musikalische Spezialisierung im „Master of Arts für Spezialisierte Performance Zeitgenössische Musik“ an der MHS Basel mit einer künstlerisch-performativen Orientierung im Rahmen des „Master of Arts für Transdisziplinarität“ der Zürcher Hochschule der Künste.

 

HannaH besucht regelmäßig Meisterkurse und Fortbildungen im In- und Ausland und nimmt an nationalen und internationalen Konzerttourneen teil. Sie ist Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Stendaler Jütting-Stiftung sowie der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und hat bis heute bei diversen Wettbewerben zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Im Jahr 2009 erspielte sie sich als Preisträgerin des „Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumenten-Fonds“ eine Violine von Lorenzo Ventapane (Neapel 1806). Seit 2005 spielt sie auf einer eigenen, mit Hilfe von Stiftungen und Förderern finanzierten, 1849 in Paris gebauten Violine von Bernardel Père.

Als Stipendiatin des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now spielt sie regelmäßig Konzerte in sozialen Einrichtungen (wie zum Beispiel Altenheime, Krankenhäuser, Hospize, Schulen (für behinderte oder schwer erziehbare Kinder)) -für Menschen, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht in Konzerte gehen können. Hier sammelt sie Kompetenz in der Musikvermittlung.

Instruments
violon